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MTB - Mit dem Mountainbike rund um den Kilimanjaro

Termine und Preise | Leistungen | Tourverlauf | Reiseinformationen | Bilder | Anmeldung

  • Sportliches Bike-Abenteuer
    rund um das „Dach Ostafrikas"

  • Tierbeobachtungen per Bike und Allrad

  • Durch Maasai-Dörfer, Steppe,
    Kaffee- und Bananenplantagen

  • Gipfelüberschreitung von Norden nach Süden


Top of Africa, Wildnis pur, herrliches Naturerlebnis – eine Faszination nicht nur für Bergsteiger.
Mit dieser Reise werden Sie den Berg mit dem Bike aus eigener Kraft „erfahren “.
Während Ihrer Umrundung auf leichten bis mittelschweren Etappen bieten Ihnen die herrlichen Ausblicke, Landschaftskontraste und Naturerlebnisse täglich neue Perspektiven dieses einzigartigen Vulkans.
Die einsamen Zeltlager unter dem afrikanischen Sternenhimmel bleiben unvergesslich.

Unterwegs auf Ihrer mehrtägigen Bike-Tour besuchen Sie Maasai-Dörfer und tauchen, vorbei an Giraffen, Zebras und Antilopen, in die Wildnis Ostafrikas ein. Entlang roter Sandpisten, gesäumt von Termitenhügeln und Buschwäldern, erwartet Sie der erste Kilimanjaroblick. Abwechslung zum sportlichen Erlebnis bieten die Tiersafaris im Allradfahrzeug im Amboseli und Tsavo National Park. Von den aussichtsreichen Chyulu-Hills aus geniessen Sie den Sonnenuntergang mit Blick zum Kilimanjaro und die unglaubliche Stille und Weite des Landes. Sie folgen den Spuren der „East African Safari “ und erleben einen 1.000 Hm Downhill mit Kili-Blick.
Danach gehts durch die Maasai Ebenen nach Loitokitok. Am Fuß des Berges biken Sie durch Nadel-und Laubwälder und fruchtbares Farmland. Der Blick reicht bis hinüber zum Mt. Meru. Abwechslungsreiche Trails durch Bananenplantagen und die Regenwaldzone werden zum Bike-Dschungel-Abenteuer. Vorbei an vielen bezaubernden Bergdörfern erreichen Sie die Südseite des Kilimanjaro.

Und weiter gehts mit dem Fahrrad nach einem Jeep Transfer zum Lake Challa, einem wunder schön gelegenen Kratersee der vom ewigen Schnee am Kilimanjaro gespeist wird. Danach biken Sie fast bis zum Eingang des Tsavo National Parkes vorbei an Sisal Feldern und Steppentieren. Nach einer Uebernachtung im Hemming Way Stil stehen Pirschfahrten im Jeep im groeszten National Park Kenyas bevor. Eine weitere Tagesfahrt mit dem Fahrad und die Umrundung des Berges ist abgeschlossen.

Zum Abschlusz stehen weitere Pirschfahrten mit dem Jeep im Amboseli Park an.

Nach Ihrem Bike-Erlebnis geht es nun zu Fuß auf den Gipfel.
In 5 Tagen überschreiten Sie den höchsten Gipfel Ostafrikas von Norden nach Süden und erleben den Berg aus einer ganz anderen Perspektive. Die verschiedenen Vegetationszonen und die Eisregion am Gip-fel konnten Sie vom Bike aus nur erahnen,nun aber hautnah betrachten.

Eine völlig neue Kombination aus sportlichem Erlebnis und Kilimanjaro-Abenteuer.


Termine Preise Vorbesprechung Anmeldeschluss
04.02. - 14.02.2014 - ohne Bergbesteigung € 2.530,- auf Anfrage 20.12.2013
04.02. - 23.02.2014 - mit Bergbesteigung € 4.290,- auf Anfrage 20.12.2013
Einzelzimmerzuschlag: € 110,-      


Reisedauer: 20 Tage
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 15 Personen

Zusendung von weiteren Informationen / Anmeldung...



Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Türkisch Air von Wien
Unterkunft / Verpflegung: Gästehaus, Hotels, Hütten, Zelte; meist Vollpension
Transfers / Besichtigungen: Transfers und Überlandfahrten
Reiseleitung / Betreuung: Österreichische Reiseleitung und örtlicher MTB-Guide; Begleitfahrzeug während der Bike-Tour;
Begleitmannschaft Bike und am Berg
Versicherungen

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (z.Z. für Kenia Euro 40,-, für Tansania Euro 40,-, Änderungen vorbehalten), Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; fehlende Mahlzeiten; Getränke; Trinkgelder; Einzelzimmerzuschlag (EUR 260,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuer Nairobi (ca. USD 40,-); Mountainbike; Reparaturmaterial, MTB-Transport auf den Flügen (ca. € 180,-, Stand 01/12). Nationalparkgebühren USD 750,-



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Tourverlauf

(Verpflegung: F = Frühstück M = Mittagessen A = Abendessen)

1. Tag: Anreise nach Nairobi
Linienflug mit Türkisch Air von Wien oder München via Istanbul nach Nairobi.

2. Tag: Anfahrt zu den Chyulu Hills
Ankunft morgens in Nairobi, Empfang durch unsere Agentur und Transfer zum Fuße der Chyulu Hills. Zusammenbau der Bikes und erste Testfahrt bis zum Camp2. Zeltübernachtung in der afrikanischen Wildnis. [A]

3. Tag: Auf der „East African Safari“ zu den Maasai Dörfern
Sie folgen den Spuren der „East African Safari“ im Uhrzeigersinn, biken durch die herrlich grünen Chyulu-Hills und haben im Angesicht des Kili einen 1000 Höhenmeter langen Downhill vor sich. Nach der Mittagspause in den Maasai-Ebenen biken Sie weiter zwischen Maasai-Dörfern, Vieh Herden und Steppentieren zum Zeltlager in der Nähe des Kimana Wild Reservates. [FMA]

4. Tag: Durch die Steppe ins Farmland

Heute stehen uns 800 Höhenmeter Auffahrt bevor. Ausgerüstet mit Lunch-Paketen biken wir durch die trockene Steppenlandschaft in Richtung Kilimanjaro. Die Landschaft wird fruchtbarer und die Steppe wechselt in Farmland über. Am frühen Nachmittag erreichen wir Loitokitok, ein Marktdorf, wo lokale Händler ihre Waren austauschen. Wir übernachten in den Kibo Slopes Cottages und freuen uns über die heiße Dusche nach einem anstrengenden Tag. Cottage-Übernachtung. [FMA]

5. Tag: Ins Farmland von Tansania
Wir überqueren per Jeep die Grenze nach Tansania und erkunden das fruchtbare Farmenland. Der Blick reicht bis hinüber zum Mt. Meru. Durch Nadel- und Laubwälder geht es zur Simba Farm mit Übernachtung im Zeltlager. [FMA]

6. Tag: Trailabenteuer im Dschungel
Abwechslungsreiche Trails am Fuß des Berges durch Bananenplantagen und Waldgebiete führen uns vorbei an der Kifufu Farm zu den Chagga Villages. Über viele bunte und bezaubernde Bergdörfer erreichen wir die Südseite des Kili und übernachten in einem Zeltlager bei der Lukani Mission. [FMA]

7. Tag: Im Land der Chagga Dörfer

Heute geht’s durch Kaffee- und Bananenplantagen auf der wasserreichen und fruchtbaren Südseite des Kilimanjaro weiter. Es geht immer wieder auf und ab, wir überqueren Flüsse, die vom ewigen Schnee des Kilimanjaro gespeist werden. In einem der vielen Chagga Dörfer machen wir eine Mittagspause und erreichen am frühen Nachmittag unser Tagesziel, ein Zeltlager bei der Kibosho Missionsstation. [FMA]

8. Tag: Zum Kratersee Lake Challa
Mit einem Jeep-Transfer gelangen wir zum Kidia Gate ( 1800-2000m). Von hier biken wir durch Urwaldstreifen und Moorland nach Marangu, einem Bergdorf, welches auch die Kilimanjaro-Parkverwaltung beherbergt. Nach einer Mittagspause geht’s weiter bergab zum Lake Challa, einem märchenhaften Kratersee, in der sonst trockenen Steppenlandschaft. An dem steil abfallenden Ufer errichten wir unser Camp. [FMA]

9. Tag: Durch die Steppe nach Kenya

Heute biken wir über die Grenze nach Kenya. Nach der etwas mühsamen Zollabfertigung machen wir in dem geschäftigen Grenzdorf Taveta eine Mittagsrast. Weiter geht’s durch eine staubige Steppe zum Ziwani Camp am Rande des Tsavo Nationalparks. Nach den Sisal-Plantagen finden wir immer mehr Steppentiere wie Zebras, Gazellen und Giraffen. Das Ziwani Camp ist ein Luxuscamp, verglichen zu unseren gewohnten Zeltlagern. Wir genießen die heiße Dusche und verbringen eine ruhige Nacht, die nur zeitweise von den Lauten des Wildes unterbrochen wird. Lodge-Übernachtung. [FMA]

10. Tag: Pirschfahrt im Tsavo West National Park
Wir laden unsere Bikes auf unsere Begleitfahrzeuge und fahren mit dem Jeep für Pirschfahrten in den Tsavo West National Park. Bei den Mzima Springs, der Wasserversorgung für Mombasa machen wir eine Mittagspause. An den Ufern des Tümpels, den die Quelle verursacht, finden wir Flusspferde und Krokodile. Eine Glaskammer im Tümpel lässt uns auch die Flußpferde neben vielen Arten von Fischen unter Wasser beobachten. Am Nachmittag verlassen wir den National Park durch das Chyulu Gate und schlagen an einem Fluss unsere Zelte auf. [FMA]

11. Tag: Zum Amboseli National Park
Noch einmal steigen wir in die Sättel unserer Bikes, um die Umrundung des Kilimanjaro zu komplettieren. Durch Maasai-Dörfer in den Ebenen geht’s mit Lunch-Paketen zum Eingang des Amboseli National Parkes, welchen wir am späten Nachmittag erreichen. Wir verstauen endgültig unsere Mountain Bikes in unsere Begleitfahrzeuge und übernachten nach Tagen von Strapazen in der luxuriösen Amboseli Serena Lodge. Zeltager. [FMA]

12.Tag: Auf Pirsch im Park
Morgens Pirschfahrt im Amboseli National Park. Mit etwas Glück sehen wir Löwen oder Geparden, neben Hunderten von Elefanten mit dem Kilimanjaro als Hintergrund, Mittagessen in der Lodge, am frühen Nachmittag Weiterfahrt nach Loitokitok zu den Kibo Slopes Cottages. [FMA]

13. Tag: Beginn der Kilimanjaro-Bergtour
Heute beginnt die Kilimanjaro-Bergbesteigung über die Nalemoru-Route. Nach dem Frühstück Zollabfertigung in Kenia und Transfer (4 km) zur tansanischen Zollstelle. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru, wo Bergführer und Träger bereits auf uns warten. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Wir müssen leise sein, wenn wir Kolobusaffen erspähen wollen. In rund vier Stunden Gehzeit geht es sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir das Sekimba Camp (ca. 2.800 m) an der Baumgrenze. 4 Std. Gehzeit, ­ 800 Hm; Zeltager. [FMA]

14. Tag: Aufstieg zur dritten Höhle
Die erste Etappe führt gemütlich durch Moorlandschaft. Insgesamt ist der Tag ein bißchen anstrengender als gestern, wir wandern länger und es wird etwas steiler. Die Vegetation entlang des Weges macht das aber wett. Nach insgesamt ca. sechs Stunden Gehzeit schlagen wir am Nachmittag das Zeltlager bei der dritten Höhle (3.900 m) auf. 6 Std. Gehzeit, ­ 1100 Hm, Zeltager. [FMA]

15. Tag: Höhenanpassung zur School Hut

Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hut. Über einen steilen Hang erreichen wir dieSchool Hut (4.770 m), unser Tagesziel. Es bleibt genügend Zeit, wegen der Höhenanpassung noch ein Stück weiter aufzusteigen. 5-6 Std. Gehzeit, ­ 870 Hm ¯; Übernachtung in einer Hütte. [FMA]

16. Tag: Gipfelsturm auf den Kilimanjaro
Nach kurzer Nacht und kleinem Frühstück brechen wir um ein Uhr zum Gipfel auf. Die Hauptroute unterhalb der Hans Meyer-Höhle liegt vor uns: Ein immer steiler werdender Weg, dessen wenige Kilometer sich in Serpentinen etwa 6 Stunden über Asche und Geröll bis zum
5.685 m hohen Gillman’s Point hin ziehen. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile Endetappe meist über Schnee und Geröll zum 5.896 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg über die Marangu-Route erfolgt bis zur Kibo Hut über den selben Weg. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hut ab. Ein langer Tag, wir werden gut schlafen (Zelt)!
12 Std. Gehzeit, ­ 1230 Hm bergauf, 2280 Hm bergab; Zeltager. [FMA]

17. Tag: Abstieg vom Berg
Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), bei der wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Abstieg durch den breiten Regenwaldgürtel. Hier bekommen wir nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde ausgestellt. Nach dem Abschied von der Begleitmannschaft besteigen wir die Fahrzeuge und fahren in das Aishi Hotel. Nach den Tagen am Berg ist die Nacht im Hotel ein echter Genuss. 6 Std. Gehzeit, ­ 60 Hm bergauf, 2580 Hm bergab; Hotel. [FMA]

18. Tag: Rückfahrt nach Nairobi
Heute erfolgt die Rückfahrt nach Nairobi via Arusha. Übernachtung im Silversprings Hotel. [FM]

19. Tag: Rückflug
Nach Mitternacht werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen mit Türkisch Air via Istanbul zurück nach München oder Wien.
Ankunft nachmittags. [-]

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Reiseinformationen

Charakter der Tour und Anforderungen
MTB-Touren weltweit bieten das Abenteuer, andere Naturlandschaften und Klimazonen aktiv zu bereisen. Oft lassen sich aber die Anforderungen nicht direkt mit den Touren zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima. Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort. Sie benötigen dadurch nur ein Minimum an persönlicher Ausrüstung und können die Etappen je nach Tagesverfassung verlängern oder verkürzen. Unsere ausgebildeten MTB-Reiseleiter haben für Sie Werkzeug, Pannenausrüstung und Erste Hilfematerial mit dabei (Genaue Auflistung siehe Ausrüstungsliste). Als besonderes Service fährt immer ein ausgebildeter MTB-Reiseleiter aus Österreich mit und sorgt für den optimalen Reiseverlauf vor Ort. Ein zusätzlicher, meist Englisch sprechender lokaler MTB-Guide ist der Verbindungsmann zur örtlichen Agentur und ermöglicht die Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung. Durch die doppelte Betreuung ist auch eine Gruppenteilung für die Befahrung von unterschiedlichen Strecken möglich.

Wegbeschaffenheit
Vorwiegend breite Sand- oder Schotterpisten, im Bananendschungel Singeltrails mit kurzen Schiebepassagen, keine Tragepassagen. Fahrstrecken zwischen 23 und 55 km pro Tag, durchschnittlich 40 km pro Tag,
sowie 200 bis 1450 Höhenmeter pro Tag, durchschnittlich 590 Hm pro Tag.
Niedrigster/höchster Punkt der MTB-Tour: 605 m - 2080 m.
Erwartete niedrigste/höchste Temperatur: 20-35 Grad

Die Biketour rund um den Kilimanjaro führt 350 Kilometer lang über fahrtechnisch leicht bis mittelschwer zu bewältigender Straßen und Pfade und erfordert eine gute Ausdauer. Die Ansprüche ans fahrtechnische Können, an Krafteinsatz und Kondition sind nicht besonders hoch, aber die Tatsache, dass Sie mehrere Tage am Stück in der afrikanischen Steppe unterwegs sind, dabei abwechselnd in Zelten und einfachen Lodges übernachten, wird Ihre Konstitution schon herausfordern. Auch für Ihr Mountainbike wird diese Tour eine besondere Prüfung sein: Staubige Pisten, vulkanisches Geröll, Savanne und Steppe hinterlassen ihre Spuren, so dass Sie mit einem höheren Wartungsaufwand als sonst üblich rechnen müssen. Dank dem Begleitfahrzeug können die Etappen (durchschnittliche Länge von 30 bis 60 km mit bis zu 1.000 Hm) aber flexibel gestaltet werden, falls mal jemand nicht mehr kann. Ausdauer für eine mehrtägige Tour im Sattel, bei der sie schon mal für ein Weilchen Komfortverzicht üben müssen, sollten sie mitbringen, wenn Sie Freude an dieser großartigen Reise haben wollen. Die Erlebnisse belohnen Sie dafür.

Die Safaris im Geländewagen erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die Straßen und Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen die Fahrzeuge, was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht an westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Für Personen mit Bandscheibenproblemen ist diese Tour nicht geeignet. Es kann durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell anfallenden Reparaturen mit an. Es gibt Situationen, in denen ihr Mountainbike wie ein Gepäckstück aufs Dach des Geländewagens verladen werden muss. Selbstverständlich wird es sicher verstaut, aber eine Gewähr, dass das ohne Kratzer abgehen wird, kann niemand geben.

Für die Bergbesteigung des Kilimanjaro ist auf den im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen weniger bergsteigerisches Können gefragt, als vielmehr gute Kondition und körperliche Fitness. Diese haben Sie zuvor schon bei der Umrundung mit dem Rad bewiesen und eine gute Akklimatisation haben Sie ebenfalls bereits genossen. Am Gipfeltagsind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein.
Wanderstrecken zwischen 4 bis 17 km pro Tag, durchschnittlich 10 km pro Tag.
100 bis 1670 Hm pro Tag bergauf, durchschnittlich 960 Hm pro Tag.
Niedrigster/höchster Punkt der Berg-Tour: 1900 m – 5896 m.
Erwartete niedrigste/höchste Temperatur: -10 - +35 Grad.

Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Es ist ausreichend Begleitpersonal dabei, um Teilnehmer, die die Gipfelbesteigung aus welchen Gründen auch immer, nicht bewältigen, auf anderem Wege zu betreuen und zur Gruppe zurückzuführen.
Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren relativ einfach ist. Während des „Lagerlebens“ bitten wir alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv und kameradschaftlich bei den täglich anfallenden Arbeiten mitzuhelfen. Die Bereitschaft, einfache Verhältnisse in Kauf zu nehmen, sowie Gemeinschaftsgeist, Verständnis und Toleranz tragen wesentlich zum Gelingen dieser Tour bei.


Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung.

Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.


Einreisebestimmungen
Einreise nach Kenia: Für österreichische und deutsche Staatsbürger besteht Visumpflicht.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen Vertretung in Verbindung zu setzen. Ihr Pass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Kosten (EUR 40,-) für die Beschaffung des Visums sind nicht im Reisepreis eingeschlossen.
Das Visum müssen sie (nachdem sie unsere Rechnung erhalten haben) selbst beantragen.

Einreise nach Tansania: Für österreichische und deutsche Staatsbürger besteht Visumpflicht.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen Vertretung in Verbindung zu setzen. Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Kosten ( EUR 50,-) für die Beschaffung des Visums sind nicht im Reisepress eingeschlossen. Das Visum für Tansania beantragen wir vor Ort beim Grenzübergang.

Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte.

Klima
Das Klima im ostafrikanischen Hochland ist für Europäer gut verträglich; es gehört zu denbesten Weltklimata. In Arusha und Moshi
(ca. 1.400 m) sind folgende Temperaturen vorzufinden (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9° bis 12° C, Mittagstemperaturen 23° bis 28° C, Nachttemperaturen 9° bis 14° C. Im Gipfelbereich de s Kilimanjaro treten Nachtfröste auf (ca. minus 10° bis minus 20°C). Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttagestemperatur zwischen 20° bis 28° C mit hoher Luftfeu chtigkeit. Günstige Reisezeiten sind von Anfang Juli bis Oktober (diese Monate gelten als kühle Trockenzeit) und Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlägen zu rechnen. Bei der Besteigung des Kibo passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur arktischen Zone und das innerhalb weniger Tage. Bitte bedenken Sie, dass die Regenzeiten bzw. Schneefälle am Kilimanjaro mittlerweile genauso Änderungen oder Verschiebungen unterworfen sind wie die Jahreszeiten bei uns. In den Chyulu Mountains kann es sehr heiß werden, durch die niedrigere Lage ist das Klima hier noch nicht so gemäßigt - vor allem in der Ebene kann es sich sehr aufheizen.

Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie sowohl atmungsaktive, leichte als auch warme Kleidung; gegen Wind und Wetter empfiehlt sich Kleidung aus Goretex. Für die Nächte benötigen Sie einen warmen Schlafsack, der im Komfortbereich bis -15°C tauglich sein sollte, sowie Ihre Liegematte (Therma Rest).
Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie bei Buchung mit Ihrer Reisebestätigung.

Reiseveranstalter
Hauser exkursionen GmbH in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften


Bildergalerien Kilimanjaro

Biketour: Magadi Lake, Bananendschungel, Chyulu Hills, Maasailand, Taita Hills, Farmland
und Gipfelbesteigung vom höchsten Punkt Afrikas
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