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Marokko
MTB - Hoher Atlas

  • Mittelschwere bis anspruchsvolle Bike-Etappen in grandioser Landschaft im höchsten Gebirge Nordafrikas.

  • Begegnung mit Berbern in traditionellen Dörfern

  • Gipfelbesteigung Mt. Toubkal (4.167 m)
    dem höchsten Berg Nord-Afrikas

  • Üppige Oasen und Palmenhaine

  • Besuch der Königsstadt Marrakech – Orient pur!


Mountainbiken in Afrika

Südlich des Tizi n' Tichka Passes beginnt diese Bike-Tour durch das herrliche vulkanische Sirwa-Gebiet und über grüne Hochplateaus, auf denen Hunderte von Herden ihren Sommer verbringen. Unter dem imposanten Gipfel des Mt. Toubkal queren Sie in den Norden des Hohen Atlas, vorbei an Berberdörfern und mit weiten Panoramablicken, durchfahren Schluchten und fruchtbare Täler. Höhepunkt: Die Besteigung des höchsten Berges Nordafrikas (4.167 m). Eine Tour für Biker mit Kondition, Fahrtechnik und Abenteuerlust.

Lassen Sie sich in der Altstadt, die seit 1985 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht, verzaubern von den vielen Architektur- und Kulturschätzen und dem bunten orientalischen Treiben in den Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern, Feuerschluckern und Märchenerzählern. Am letzten Tag fahren Sie zurück nach Casablanca und treten in der Nacht den Heimflug an.

Termine
Preise & Leistungen
Programmablauf
Charakter der Tour und Anforderungen
Klima und Ausrüstung
Begleitung, Fahrzeuge, Support
Wichtige Hinweise
Einreisebestimmungen
Impfungen
Sehenswürdigkeiten
Bildergalerien

 

 

Informationen









Termine Preise Vorbesprechung Anmeldeschluss
12.05.2014 - 22.05.2014 (RL: W. Neumüller) € 1.650,- auf Anfrage (in Wien) 30.03.2014
06.10.2014 - 16.10.2014 (RL: W. Neumüller) € 1.650,- auf Anfrage (in Wien) 06.08.2014
Radtransport: ca. 2x 100,- (Stand 2012)
Einzelzimmerzuschlag: € 60,-
Reisedauer: 11 Tage
Teilnehmerzahl: min. 10 / max. 15 Personen

     

Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen

  • Reiseleitung Wolfgang Neumüller
  • lokaler MTB-Guide
  • Flughafentransfer
  • Übernachtung in Hotels, Hütten und Zelten
  • meist Vollpension
  • Begleitmannschaft und -fahrzeug
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Versicherung: Stornokosten-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer
    Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
  • Flug mit Royal Air Maroc von München via Rom nach Marrakech

Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen:

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder, individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Zuschlag für Einzelzimmer
  • individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb des Gruppenprogramms
  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
  • Mountainbike (muss selbst mitgebracht werden)
  • Fahrradtransport auf den Flügen (ca. € 100,- pro Person pro Strecke)

Anmeldung Marokko bitte per Email an die Bikegruppe.

Guide: Wolfgang Neumüller


Marrakech, die "Perle des Südens"


Sie spiegelt die ganze Vielfalt des orientalischen Lebens, auch in seiner krassen Gegensätzlichkeit. Im Norden der Stadt, angrenzend an die Palmeraie liegen die Viertel der Wohlhabenden, im Westen im Viertel Hivernage liegt das Hotelviertel, und in der Medina findet man prachtvolle Palästen und Ruinen aus glanzvollen Zeiten. In kaum einer anderen Stadt kann man die Gegensätze so hautnah erleben.

Hier begegnen uns reiche, elegant gekleidete Marokkaner, junge Mädchen in Mini-Rock, Jeans oder Kaftan, Bettler, Gaukler, selbsternannte Führer, Marktschreier, Handwerker, Wasserverkäufer und Nomaden aus der Wüste neben kamerabehängten Touristengruppen. In der Hitze der Innenstadt pulsiert das Leben, um die Stadt breiten sich prachtvolle Landschaften aus.

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Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F = Frühstück M = Mittagessen A = Abendessen)
(Entfernung in Kilometern) (Änderungen vorbehalten):

Tag 1: Anreise
Abends Linienflug mit Royal Air Maroc von München nach Marrakech. Nach der Ankunft Transfer zum Gruppenhotel.
Übernachtung in einem Hotel

Tag 2: Marrakesh – Tidili
Nach dem Verladen der Bikes starten wir mit unseren Fahrzeugen in Richtung Süden und überqueren den Tishka-Pass. Hinter Agouim bereiten wir unsere Fahrräder vor und biken entlang einer gemütlichen Piste zwischen den nördlichen Flanken des Siroua-Gebirges und den imposanten Südhängen des Hohen Atlas. Die Piste steigt mäßig an und wir passieren einige traditionelle Berberdörfer. Unser erstes Camp schlagen wir hinter Tidili auf rund 1.900 m Höhe auf.
170 km im Fahrzeug; Bike-Strecke 32 km; Uphill 600 m; Downhill 325 m
Übernachtung im Zeltlager (FMA)

Tag 3: Tidili – Talmest
Wir starten gemüstlich auf asphaltierter Landstraße. Dann geht es steil bergan auf ein weites Plateau, von dem aus sich herrliche Panoramablicke auf das Massiv des Hohen Atlas und die Gipfel des Siroua-Gebirges bieten. Auf unserem ersten Singletrail passieren wir ein enges Tal und erreichen ein isoliert gelegenes Berberdorf. Sicher werden wir hier erstaunte Blicke ernten, da nur wenige Touristen in dieses Dorf gelangen. Nach den Begegnungen im Dorf verabschieden wir uns mit "salam alyk" und nehmen den zweiten steilen und sehr anstrengenden Anstieg auf unserer heutigen Route in Angriff. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft, ein Berberhaus („Gite") im Herzen eines Dorfes auf 1.900 m Höhe.
Bikestrecke 54 km; Uphill 1.250 m; Downhill 970 m
Übernachtung im Berberhaus (FMA)

Tag 4: Talmest - Azib
Nach dem Frühstück biken wir auf Singletrails abwärts durch ein Tal, bevor uns ein guter Anstieg zu einem herrlich auf einem Felsen gelegenen Berberdorf führt. Weiter talaufwärts gelangen wir zu einer Schotterpiste. Der Weg windet sich hinauf zu einem Kamm, von dem sich ein weiter Ausblick bietet. In der Nähe von Schäferhütten („Azib") errichten wir unser Camp auf einem wunderschönen Hochplateau auf 2.400 m Höhe.
Bikestrecke 39 km; Uphill 1.200 m; Downhill 1.100 m
Übernachtung im Zeltlager (FMA)

Tag 5: Azib – Taayant
Heute erleben wir eine spektakuläre Landschaft. Wir biken über Hochplateaus, umgeben von Basalt- und Granit-Felsen. Abwechselnd über Schotterpisten und Singletrails geht es von Schäferhütte zu Schäferhütte bis zu unserem für heute letzten hohen Pass auf 2.300 m Höhe. Von hier aus rollen wir zügig auf relativ guter Piste bis zu unserem Zeltlager auf 1.930 m Höhe.
Bikestrecke 52 km; Uphill 1.260 m; Downhill 1.520 m
Übernachtung im Zeltlager (FMA)

Tag 6: Taayant – Tasska
Unsere heutige Strecke verläuft vom Siroua-Gebirge zum Hohen Atlas. Wir fahren auf guter Piste, immer wieder durch schöne Dörfer, hinab ins Tifnout-Tal. Nach diesem eher gemütlichen Downhill am Vormittag geht es nach der Mittagsrast nur noch bergauf. Die steilen Aufstiege am Nachmittag stellen eine Herausforderung dar. Schließlich erreichen wir unser Lager in einem Berberhaus auf 1.850 m Höhe und übernachten hier auf einem Matratzenlager.
Bikestrecke 50 km; Uphill 1.900 Hm; Downhill 2.100 Hm
Übernachtung im Berberhaus (FMA)

Tag 7: Tasska – Aremd
Morgens schon biken wir bergan, um die Nordhänge der Atlas-Berge zu überqueren. Auf der Passhöhe (2.450 m) können wir einen tollen Panoramablick genießen, bevor es auf einem herrlichen Downhill wieder abwärts geht. Wir gelangen in ein üppig grünes Tal, das uns nach Oued Nfis führt. Dort endet unsere heutige Bikestrecke. Wir packen die Räder auf den Geländewagen und gelangen in rund 1 Stunde mit unseren Fahrzeugen nach Aremd auf 1.920 m Höhe.
Fahrstrecke 50 km/1 Std.; Bikestrecke 42 km; Uphill 1.000 Hm; Downhill 1.700 Hm
Übernachtung im Berberhaus (FMA)

Tag 8: Aremd – Toubkal Basislager
Nach dem Frühstück brechen wir heute zu Fuß auf. Es geht durch das Wawgant-Tal zum Basislager des Mt. Toubkal. Unser Camp errichten wir nahe der Schutzhütte auf 3.200 m Höhe.
Gehstrecke 14 km; Aufstieg 1.500 Hm; Abstieg 150 Hm

Tag 9: Gipfelbesteigung Toubkal – Marrakech
Wir starten sehr früh am Morgen und besteigen den Mt. Toubkal, Marokkos und zugleich Nordafrikas höchsten Gipfel. Hochplateaus, steile Flanken, tiefe Schluchten, gezackte Kämme sowie mächtige Gipfel prägen die Landschaft. Nach der zwar technisch einfachen, aber anstrengenden Besteigung stehen Sie auf dem Gipfel des Mt. Toubkal, des „Berges der Berge" wie der Toubkal von den Berbern genannt wird. Welch fantastische Fernsicht zu den umliegenden Gipfeln des Hohen Atlas – ein echtes Trekkingerlebnis. Bei gutem Wetter reicht der Blick sogar bis in die Sahara. Nach einer Gipfelrast treten wir unseren Abstieg an und wandern hinab zur Schutzhütte und weiter nach Sidi Chemharouch. In Imlil treffen wir den Fahrer mit unserem Minibus und fahren zurück nach Marrakech. Das Abendessen ist nicht im Reisepreis inbegriffen – Ihr Guide empfiehlt Ihnen gerne ein traditionelles marokkanisches Restaurant.
Gehstrecke 28 km; Aufstieg 980 Hm; Abstieg 2.480 Hm; Fahrstrecke 74 km
Übernachtung im Hotel in Marrakech (FM)

Tag 10: Marrakech
Kultur & Ruhetag in Marrakech

Tag 11: Rückkunft
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München.


Charakter der Tour und Anforderungen

MTB-Touren weltweit bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedenste Naturlandschaften und Klimazonen aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen dieser Touren jedoch nicht direkt mit den Anforderungen der Touren von zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das herrschende Klima im Zielgebiet. Bei den meisten MTBTouren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort. Dadurch benötigen Sie nur ein Minimum an persönlicher Ausrüstung und können die Etappen, je nach Tagesverfassung, verlängern oder verkürzen. Unsere ausgebildeten MTB-Reiseleiter haben für Sie Werkzeug, Pannenausrüstung und Erste- Hilfe-Material mit dabei (genaue Auflistung siehe Ausrüstungsliste). Als besonderer Service fährt immer ein ausgebildeter MTB-Reiseleiter aus Deutschland oder Österreich mit und sorgt für den optimalen Reiseverlauf vor Ort. Ein zusätzlicher, meist Englisch sprechender lokaler Bike-Guide ist der Verbindungsmann zur örtlichen Agentur und ermöglicht die Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung.

Die Mountainbike-Etappen umfassen an den fünf Tagen Fahrstrecken zwischen rund 32 und 54 Kilometern und Fahrzeiten von 5 bis 7 Stunden.Unsere Routen verlaufen teils über asphaltierte Straßenabschnitte und teils über befestigte, grob- bis feinkörnige Pisten. Zwischen den Berberdörfern sind viele zusätzliche Singletrails mit Fels- und Schotterpassagen möglich, aber keine Schiebe- oder Tragepassagen zu erwarten. Dabei bewegen wir uns in Höhen zwischen rund 1.900 m und 2.400 m und bewältigen einige Pässe mit anstrengenden Anstiegen und langen Genuss-Abfahrten. Es erwarten Sie durchschnittlich rund 1.200 Höhenmeter (Uphill) pro Tag, einmal auch 1.900 m. Unser Begleitfahrzeug mit Fahrer und Koch folgt uns auf jeder der Tagesetappen und transportiert das gesamte Gepäck und die Zelt- und Küchenausrüstung. Sollte jemand nicht radeln wollen, kann er/sie auch mit dem Bus mitfahren. Da bei dieser Reise keine Begleitmannschaft als Serviceteam für das Lagerleben dabei ist, bitten wir Sie, insbesondere den Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte (natürlich unter Anleitung) selbst zu übernehmen und sich aktiv und kameradschaftlich an den Aufgaben zu beteiligen. Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

Die für uns fremdartige Küche und die einfachen Lebensverhältnisse der Berber im Hohen Atlas verlangen von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Verständnis und Toleranz sowie die Bereitschaft, sich anzupassen und weitgehend auf Komfort zu verzichten. An den MTB-Tagen bereitet der Koch unter Mithilfe des örtlichen Führers und Fahrers die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens stehen Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends bereitet der Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit zu mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tagine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee.

Unterwegs benötigen Sie täglich etwa 3 Liter Wasser zur Flüssigkeitsaufnahme. Da Sie vor der Biketour nur einen kleinen Vorrat an Mineralwasser einkaufen können und es unterwegs nur vereinzelt in Dörfern Mineralwasser und Softdrinks zu kaufen gibt, müssen Sie ein Wasserentkeimungsmittel (z. B. Micropur forte) dabeihaben, um selbst aus Quellen, Brunnen, Leitungen oder Bächen Ihren Getränkevorrat für den Tag in Ihre beiden Trinkflaschen abfüllen und desinfizieren zu können. Dem Koch ist es nicht möglich, für die gesamte Gruppe das ganze für einen Tag benötigte Wasser abzukochen. An den Lagerplätzen oder in ihrer Nähe besteht meist die Möglichkeit, sich mit Bach- oder Flusswasser zu waschen.


Klima und Ausrüstung

Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Stellen Sie sich in Marokko auf verschiedene Klimazonen ein: Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech im Monatsmittel Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm sein kann, fallen die Temperaturen oberhalb 3.000 m nachts oft unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und starken Winden ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr üblich. Stürmische Winde im Bereich der höheren Pässe sind auch bei strahlendem Sonnenschein möglich.

Entsprechend den klimatischen Verhältnissen empfehlen wir für diese Reise neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover/Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Für die Besichtigungen und Aufenthalte an den Lagerplätzen sind leichte Sportschuhe oder Trekkingsandalen geeignet. Ein guter Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis minus 5° C und eine Isolier- oder Thermomatte sind ebenfalls mitzubringen.


Begleitung, Fahrzeuge, Support

Während der Biketour wird die Gruppe von mindestens einem lokalen und dem Hauser-Reiseleiter betreut. Ein Fahrer im Begleitfahrzeug transportiert das Gepäck zum nächsten Ort und kann im Notfall zu Treffpunkten mit der Gruppe beordert werden. Neben der benötigten Ausstattung für die Zeltlager und den Nahrungsmitteln, befördert das Geländefahrzeug auch mindestens ein Ersatzbike, Werkzeug und die nötigsten Ersatzteile. Das Fahrzeug kann der Gruppe nicht überall auf Schritt und Tritt folgen, sondern muss oft Umwege in Kauf nehmen. Falls mal ein Biker erschöpft sein sollte, kann er/sie Teile der Strecke im Fahrzeug zurücklegen.


Wichtige Hinweise

Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Wenn es die örtlichen Witterungs- und Wegverhältnisse verlangen, kann Ihre Reiseleitung die Trekkingroute abwandeln und den Gegebenheiten anpassen. Sollte es zu Verzögerungen kommen, kann durch eine kürzere Wegführung oder das Zusammenlegen von kürzeren und längeren Etappen mit der Wahl anderer Lagerplätze Zeit aufgeholt werden. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

In Marrakech nächtigen Sie in einem guten Hotel der Mittelklasse, während der Biketour in Zwei-Personen-Zelten und dazwischen auch in einer einfachen Gite d´étape, einem einheimischen und für Trekker eingerichteten Berberhaus. Die Speisen werden auf dem Boden, auf Decken oder Matten sitzend, eingenommen. Hocker und Klapptische, wie sie in einigen anderen Ländern üblich sind, werden nicht mitgeführt. Die An- und Abreise zur Biketour erfolgt in einem Kleinbus - je nach Gruppengröße evtl. mit einem 2. Fahrzeug für den Transport von Gepäck und Rädern. Die Routen führen durch Gebirgslandschaften und streckenweise über unbefestigte Pisten. Die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden, Schlaglöcher kommen durchaus vor. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet.

Marokko ist ein islamisch geprägtes Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (an Frauen und Männern), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung. Die recht einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.


Einreisebestimmungen

Für österreichische und deutsche Staatsbürger ist bei einem Touristenaufenthalt von bis zu 3 Monaten im Jahr kein Visum erforderlich. Für die Einreise genügt ein gültiger Reisepass, der bei Ankunft in Marokko noch mindestens 6 Monate gültig ist. Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen Vertretung in ihrem Heimatland in Verbindung zu setzen.


Impfungen

Für Marokko sind im internationalen Reiseverkehr keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Wir empfehlen jedoch grundsätzlich, den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio zu überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Hepatitis A und B Schutzimpfung. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut.


Sehenswürdigkeiten



Djemaa el Fna-Platz "Platz der Geköpften" ist zweifellos die Attraktion der Stadt. Am späten Nachmittag wird dieser Platz von den Darbietungen der Akrobaten, Tänzer, Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler und Musikanten beherrscht. Der Platz wird von allerlei exotischen Ständen gesäumt. An dem einen Stand werden getrocknete Echsen, Kröten, Pfoten, Häute und die verschiedensten undefinierbaren Gebräue verkauft, sie sind Wundermittel gegen alles, angefangen von der Unfruchtbarkeit der Frauen bis zum Zipperlein eines alten Mannes. Am nächsten duftet es nach Rosenwasser und allerlei Salben und Wässerchen. Durch dieses Gewirr von Menschen tönt das Glockengeläut der Wasserverkäufer, die das Bild des Platzes prägen.

Die Souks von Marrakesch sind die größten des Landes. Man startet z.B. an der Nordseite des Place Djemaa el Fna. Von hier kann man als erstes die Töpfersouks erreichen. Man gelangt durch das Haupttor des Marktes auf die Rue Souk Smarine (Textilsouks), die sich nach dem Place Rahba Kedima in die Rue Souk Attarine und in die Rue Souk el Kebir V-förmig aufspaltet. Linker Hand der Rue Souk Attarine liegen die Souks der Kupferschmiede und etwas nördlich davon der Wollfärbersouk und der Souk Chouari (Holzschnitzer). Zwischen dem Souk Attarine und dem Souk el Kebir befindet sich die Eisenschmiede mit ihren Werkstätten und Waren und der Ledermarkt (Souk Cherratine). Rechts von der Souk-el-Kebir-Gasse stößt man auf den Schmuck- und Teppichmarkt. Beim Rahba-Kedima-Platz befand sich der alte Sklavenmarkt, auf dem jahrhundertelang schwarze Sklaven versteigert wurden. Jetzt haben sich hier die Gewürzhändler und Quacksalber niedergelassen.









Das eigentliche Gerberviertel liegt am nördlichen Stadtrand am Bab Debbarh. Gegerbt wird Rind-, Kamel- und Ziegen-, Schaf- und Ziegenleder. Nahe dem Wollfärberviertel trifft man auf die Fontaine el Mouassine, einen reich verzierten Brunnen aus dem 16. Jh. Daneben steht die Ende des 16. Jh. erbaute Moschee EI Mouassine, die vom Saaditensultan Moulay Abdallah errichtet wurde. Im Norden der Souks erreicht man die Fontaine Echroub-ou-Chouf, einen Brunnen mit herrlich geschnitzter Fassade, Kufi-Ornamenten und einem Stalaktiten-Vordach. Von hier kommt man zur Moschee des Ben Youssef und der gleichnamigen Medersa. Die Koranschule stammt aus dem 14. Jh., wurde zur Saadierzeit renoviert und war ehemals die größte Koranschule des Maghreb.

Von der Moschee Ben Youssef gelangt man über die Rue Assouel zum Bab el Khemis, einem Stadttor aus der Almoravidenzeit. Von hier gen Westen erreicht man die Grabstätten zweier Heiliger, der Ordensgründer Sidi Bel Abbes und Sidi Ben Slimane. Die Zaouia des Sidi Bel Abbes wurde Anfang des 17. Jh. errichtet und gilt als Wallfahrtsort. Die Zaouia des Sidi Ben Slimane stammt aus dem 16. Jh. Die südliche Medina Das Minarett der Koutoubia-Moschee ist ein Wahrzeichen von Marrakesch und schon von weitem deutlich erkennbar. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und liegt im Osten des Djemaa-el- Fna Platzes. Die Moschee wurde 1158 erbaut, das Minarett allerdings erst Ende des 12 Jh. Mit dem Hassanturm in Rabat und der Giralda in Sevilla, die der Koutoubia als Vorbild dienten, ist das Minarett bis heute Modell marokkanischer Architektur.

Südlich des Place Djemaa el Fna gelangt man über die Rue Bab Agnaou zum Bab Agnaou und zum benachbarten Bab er Robb aus dem 12. Jh. Ähnlich wie am Djemaa el Fna Platz wurden auch hier die Köpfe der Hingerichteten aufgespießt. Von der Koutoubia-Moschee läuft man am besten über die Rue Ibn Chaldoun zum Place Youssef BenTachfine, und weiter die Mauer entlang bis zum Bab Agenaou. Durch dieses gelangt man in das Kasbah-Viertel, die alte Almohadenstadt. Die Kasbah-Moschee wurde in dieser Zeit (Ende des 12. Jh.) errichtet. Südlich davon liegen die Saadier Gräber, eines der schönsten Bauwerke der Stadt.

Der El-Badi-Palast war eine der prächtigsten Palastanlagen des Maghreb. Die noch vorhandenen Grundmauern lassen die einstigen Dimensionen erahnen. Überall auf den Mauerresten nisten Störche. In den finsteren Gewölben kann man sehen, wo die Gefangenen angekettet waren, doch kann man nur in Ansätzen deren Leid erahnen. Im EI-Badi-Palast wird jedes Jahr im Juni das Folklorefestival abgehalten, wo eingebunden in die Geschichte des Landes die verschiedenen Volksgruppen ihre Tänze und Lieder vorführen. An den EI-Badi-Palast schließt sich der Königspalast Dar el Makhzen an, der auch jetzt vom König bei Aufenthalten in Marrakesch noch benutzt wird. Zwischen dem EI-Badi-Palast und dem Palais de la Bahia liegt die Mellah, die im 16. Jh. gegründet wurde und bis ins 20. Jh. die größte Marokkos war. Hier gibt es auch einige Messing- und Silberschmiede, die hübsche Gefäße, Lampen und Schmuck fertigen. Lohnenswert ist ein Besuch der Synagoge und des jüdischen Friedhofs. Das Palais de la Bahia wurde um 1900 erbaut. Hier residierten die Wesire Rahman, Hassan und Aziz, auch der bekannte Pascha EI Glaoui und die französische Protektoratsverwaltung ließen sich hier kurz nieder.

Interessenten erhalten gerne weitere Details über Ablauf, Etappenlängen
und allgemeine Reiseinfos.

Reiseveranstalter
: Hauser exkursionen GmbH, in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur, sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Termine
Preise & Leistungen
Programmablauf
Charakter der Tour und Anforderungen
Klima und Ausrüstung
Begleitung, Fahrzeuge, Support
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